Wappen MC Zäringia

Chorgemeinschaft Zäringia e. V.

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Bericht

Gedankensplitter

Erst hat das neue Jahr begonnen - schon ist der Januar verronnen, Februar steht vor der Tür:
der Name ist abgeleitet von „februare“ (reinigen) oder von „Februa“, dem römischen Sühnefest.

Sachte erwacht die Natur. Das zarte Schneeglöckchen streckt sein Köpfchen zum Himmel. Mit viel Getöse und Geklapper treiben wir Menschen den Winter aus – man nennt es hierzulande Fasnet  - und Narri, Narro erklingt aus den Kehlen der Narren. In Endingen ist der Vers beheimatet :


Jokili isch in Brunne gheit
i hab e here plumpse
i hab gmeint s‘isch e große Mann
jetzt isch es nur en Schtumpe.

Auch weitere Narrensprüche, wie
Hoorig hoorig isch die Katz
und wenn die Katz net hoorig ischt
dann fängt sie keine Mäuse nicht

Gizig, gizig, isch d‘r Beck
und wenn er nit so gizig wär,
dann gäb er au e Weggli her.

Luschtig isch die Fasenacht,
wenn mei Mueter Kiechle bacht
wenn sie aber koine bacht
dann pfeiff‘´ i auf die Fasenacht.

Diese und noch viele mehr wurden überliefert und es macht Freude, sie immer wieder mal zu lesen.  In jeder Region sind unzählige Reime zuhaus. Auch kommt der rheinische Frohsinn durch die vielen Mediensendungen zu uns und bringt Frohsinn und Heiterkeit. „Ein fröhlicher Abend“ bringt allen Menschen Freude ins Herz.

Wir im Chor singen aus voller Kehle und Lust Lieder vom Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Das bringt viel Freude, zumal unsere Dirigentin, Frau Janz, uns die Begeisterung dafür sehr gut übermittelt. Mit diesen Liedern wollen wir unser Publikum im Herbstkonzert, das am 25. Oktober 2020 stattfindet, erfreuen und begeistern. Wer möchte das mit uns auch erleben? Ich komme zurück auf „februare“ - Singen ist Reinigung für die Seele. Auf geht‘s – wir freuen uns sehr über jede neue Stimme.

Inge Binder